Dunkelfeldmikroskopie
Dr.med. Wilhelm Höfer
Allgemeine Informationen über die Dunkelfeldblutdiagnostik.Dunkelfeld ist ein spezielles Beleuchtungsverfahren in der Lichtmikroskopie. Hierbei wird das Objekt von den Seiten her angestrahlt, der Hintergrund bleibt DUNKEL. Vorteil: Feinste Objekte können hierdurch nicht von zu starkem Licht überblendet werden.
Pleomorphismus bezeichnet man in der Wissenschaft die Eigenschaft der Mehrgestaltigkeit z. B. von Bakerien oder Pilzen. Das Wort setzt sich zusammen aus pleo (gr.) = mehr und morphe (gr.) = Gestalt.
Pleomorphologie und Pleomorphismologie wird die Lehre und Wissenschaft bezeichnet welche sich mit dem Formenwandel mikrobieller Strukturen beschäftigt.
Symbiose ist ein "Zusammenleben" zum gegenseitigem Nutzen.
Die Blutuntersuchung im DunkelfeldDie Pleomorphologie ist ein sehr aussagefähiges Diagnoseverfahren. Welches seit 1796 von rund 200 Forschern entwickelt wurde.
Besondere Berücksichtigung finden hierbei Zellformen welche im gesunden Blut und Körpergewebe in einer Symbiose mit dem Menschen leben. Eine Symbiose ist das Zusammenleben verschiedener Organismen zum gegenseitigen Nutzen. Wir kennen dies z. B. auch im Darm, der von vielen Bakterien besiedelt ist ohne die eine Verdauung nicht stattfinden könnte. Diese Symbiose kann jedoch im Laufe des Lebens durch äußere Faktoren, wie Übersäuerung, falsche Ernährung, Umweltgifte und auch durch seelische Faktoren wie Stress gestört werden.
Mit dem Dunkelfeldmikroskop kann diese Störung der Symbiose sichtbar gemacht werden. Untersucht werden hierbei wenige Tropfen Blut unter Spezialmikroskopen. Während im konventionellen Blutbild die Anzahl der unterschiedlichen Blutkörperchen, Blutfettwerte und andere Parameter gemessen werden, wird in der Dunkelfelddiagnostik die Qualität aller Zellen im Blute beurteilt. So ist es unter anderem möglich, die Aktivität von "Fresszellen" zu beobachten. Mangelnde Abwehrbereitschaft des Immunsystems kann hier häufig erkannt wer-den. Auch Abweichungen in Größe und Form der Blutkörperchen, z. B. der roten, stellen eine der vielen krankhaften Veränderungen dar. Der erfahrene Therapeut erhält weiterhin Hinweise auf einzelne Organe und Organsysteme. Durch Computer- und Videodarstellung erhält auch der Patient einen tiefen Einblick in seinen Stoffwechsel und das Immunsystem. So läßt sich schnell und einfach ein Überblick über den Gesundheitszustand gewinnen. Ursachen vieler Erkrankungen und auch unklarer Beschwerden können erkannt und behandelt werden. Auch lassen sich bereits im Vorfeld, Durchblutungsstörungen, Präkanzerosen und Krankheiten des rheumatischen Formenkreises sowie viele weitere Beschwerdebilder erkennen.
Die Entwicklung der Dunkelfeld-BlutdiagnostikIn der Medizin wird noch häufig davon ausgegangen, das Blut sei steril. Ein Blick durch das Dunkelfeldmik-roskop wird jedoch jeden vom Gegenteil überzeugen. Es handelt sich hier um eine besondere mikroskopische Arbeitsweise, die es ermöglicht, kleinste Strukturen aufzuzeigen und mikrobielle Lebensformen nachzuweisen, deren Erscheinung sich den jeweiligen Umgebungsbedingungen anpassen.
Antoine Béchamp verkündete im Jahr 1883, dass alle tierischen und pflanzlichen Organismen "Körnchen" (granulations molèculaires) enthielten, die selbst beim Absterben der Organismen weiterleben. Außerdem könnten sich primitive Lebensformen unter bestimmten Bedingen verändern und andere Erscheinungsformen annehmen.
Viren, Bakterien und Pilze seien somit nichts anderes als unterschiedliche Entwicklungsstadien einer bestimmten Mikrobenart. Diese Vielgestaltigkeit ist die Grundlage der sogenannten Pleomorphologie. Sie stellt auch keinen Widerspruch zur heutigen Mikrobiologie dar. Bedauerlicherweise hat sich unter den Medizinern diese Erkenntnis nicht etablieren können.
Die überholte These: "Das Blut ist steril" führt daher seit 100 Jahren zu immer fragwürdigeren Chemo-Therapien mit unübersehbaren Nebenwirkungen.Verschiedene Forscher, wie z. B. Prof. Dr. Günther Enderlein, widmeten ihr Leben dem Pleomorphismus. Durch ihr Lebenswerk ist es uns heute möglich, aus den Entwicklungsstufen einzelner Mikrobenarten im Blut Rück-schlüsse auf den Gesundheitszustand des Menschen zu ziehen.
Dr.med.Wilhelm HöferD-88662 Überlingen, Mühlenstr.24
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