Bestimmung der Wasserqualität mittels bioelektronischer Meßmethoden
Untersuchung II - durch Dipl.-Phys. Bernhard Staller / Prof. Dr. M. Hoffmann (FH Weihenstephan/Triesdorf)
Bericht
zur Wassermessung mit VITAVORTEX-Trinkwasserwirbler
Ziel der Messaktion war es, herauszufinden, ob mit elektrochemischen
Parametern Änderungen am Wasser durch verschiedene Verwirbelungsstufen
erfasst werden können.
Die Messaktion wurde in den Räumlichkeiten der ehemaligen Wasserstelle München (Hacheney) statt.
Bereits bei den Vormessungen stellte sich heraus, dass die Art der
Probennahme (zentral oder vom Rand des Wasserstrahls) wesentlichen
Einfluß auf das Messergebnis hat. Deshalb wurde dür alle aufgeführten
Messungen die Probe von der gleichen Person gezogen.
Ergebnisse:
Wie aus der Grafik "verschiedene Wirbelstufen" hervorgeht, reagiert das
Wasser auf jede Wirbelstufe. Ausgehend vom normalen Leitungswasser wird
die Qualität mit jeder Wirbelstufe (1,5,21) besser.
Besonders gravierend wird der Unterschied bei den 21 Wirblern, wo sich ein vollständig anderer Kurvenverlauf einstellt.
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Ohne Wirbler
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1 Wirbler
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5 Wirbler
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21 Wirbler
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pH-Wert
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7,53
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7,98
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7,56
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7,64
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Redoxpotential
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478
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462
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448
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393
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Leitfähigkeit
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0,34
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0,44
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0,47
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0,48
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Auch die Verwendung des Filters ist nach den elektrochemischen Parametern eine sinnvolle Ergänzung, wie aus der Tabelle und der Grafik ersichtlich wird.
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mit Filter |
ohne Filter |
| pH-Wert |
7,56 |
7,74 |
| Redoxpotential |
448 |
458 |
| Leitfähigkeit |
0,47 |
0,29 |
Fazit:Das Ziel des Vorversuches war, herauszufinden, ob der Einfluß von Verwirbelungen auf das Wasser mit der elektrochemischen Messmethode erfasst werden kann. Obwohl es sich bei den Messungen jeweils nur um eine Probe handelt, zeigen die Ergebnisse sehr deutlich den Einfluss der Wirbler.
Bemerkenswert ist außerdem, dass nach den vorliegenden Ergebnissen auch die Ionenaktivität im Wasser durch die Wirbler beeinflusst wird.
Weiteres Vorgehen:Um die vorliegenden Ergebnisse wissenschaftlich anzusichern, bedürfte es weiterer Messungen. Von großer Bedeutung dürfen Untersuchungen im Zusammenhang mit verschiedenen Edelmetallen sein, da sich möglicherweise die unterschiedliche Anzahl der Elektronen auf der äußeren Schale auf die Clusterstruktur des Wassers auswirkt.
Sollten diese Versuche Erfolg zeigen, wäre es denkbar, über die Elektronenkonfiguration der Metalle eine Optimierung der Wasserqualität zu erreichen.
März 2003
ELEKTROCHEMISCHES
QUALITÄTSCONSULTING
Bernhard Staller (Dipl.-Physiker)